Soziales Engagement

Neben privaten Spenden für Menschen in München bin ich besonders stolz auf die Unterstützung von notleidenden Menschen in Südostasien mit der eigenen Hilfsorganisation NIAS e.V. . Nach zwölf Jahren erfolgreicher Hilfe mit nachweisbarer Nachhaltigkeit haben wir den Verein zwar gelöscht, jedoch bin ich mit dem Herzen und Verstand und privater Hilfe immer wieder im südostasiatischen Raum unterwegs.

Hilfsaktion Nias
Vier Stunden Fußmarsch einfach – durch Matsch und Dschungel – Hilfs-Alltag

HINTERGRUND:

Nach zahlreichen Reisen durch Asien und Afrika kam ich im Sommer 2004 zum ersten Mal auf die Insel Nias.

Ich war sehr beeindruckt von der einzigartigen Kultur: Megalith-Dörfer, intakte Großfamilien, architektonisch aufwändig gestaltete Pfahlhäuser, Menschen, die sich weitgehend autark versorgen. Die hügelige Landschaft mit ihrer überwältigenden tropischen Vegetation und die endlosen palmengesäumten Strände zeigten die Schönheit dieser für mich damals verborgenen Insel.

Nias Hilfsaktion 238
Hilfsgüter, wie Reis und Hühner,
die wir vor Ort kauften, mussten wir eigenhändig
und zu Fuß in die Bergdörfer bringen.

Nach den katastrophalen Beben im Dezember 2004 und März 2005 entschloss ich mich mit meinem Partner selbst etwas zu tun. Geld an eine der vielen Hilfsorganisationen zu spenden, erschien uns zu wenig

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Brunnen haben wir ganz tief graben lassen, da die vorhandenen wegen den Erdbebenschäden in der heißen Periode kein Wasser haben.

– zudem wir nicht abschätzen konnten, was in die Verwaltung fließt und welcher Teil tatsächlich vor Ort ankommen würde.

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Mit der Hilfe von unseren Freunden Michi Sperger und Marlene Heuberger konnten wir einen Dorfbrunnen bauen lassen, der ein Dorf mit 2.000 Einwohnern versorgen kann.

Hinzu kam, dass der Fokus der weltweiten Berichterstattung auf den bekannten Touristenzielen lag. Große Anstrengungen der internationalen Hilfsorganisationen konzentrierten sich hauptsächlich wegen dem Tsunami  auf Thailand, Sri Lanka oder Aceh in Indonesien – die bis dato weitgehend unbekannte Insel Nias blieb im Schatten.

Viele Freunde und Bekannte bestärkten uns in unserem Entschluss und unterstützen die NIAS Gesellschaft. Deswegen habe ich mit meinem Partner, Familie und Freunden die NIAS Gesellschaft gegründet.

Wir waren als eine unabhängige Hilfsorganisation von 2005 bis 2018 tätig. Wir halfen konkret, unbürokratisch und flexibel – schwerpunktmäßig auf der indonesischen Insel Nias. Trotz Vereinsauflösung helfe ich weiter und nutze meine privaten Resourcen in meiner Freizeit.

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Am Hebammenseminar haben 33 Medizinfrauen
aus den Bergdörfern
erfolgreich teilgenommen.

Mit den Spendengeldern gingen wir sehr bewusst um, einen großen Verwaltungsapparat oder teuere Repräsentanten gab es bei uns nicht. Unsere Arbeit war und ist ehrenamtlich. Anreise und Aufenthalt bezahlten wir aus eigener Tasche!

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Danke an ALLE, die uns geholfen haben und an uns geglaubt haben!

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